Alle Bilder aller Unterordner anzeigen

Weils grad Thema im Forum ist: Wer sich alle Fotos aller Unterverzeichnissse eines Ordners ansehen möchte, kann dies über die Ganzbildschirm-Ansicht machen. Dazu einfach Datei → Suchen aufrufen oder [Strg + F] drücken und im erscheinenden Dialog „Vorschaubilder aller Unterverzeichnisse“ anklicken:

Es werden alle Dateien in den Formaten JPG, JP2, PNG, TIF, BMP und alle unterstützte RAW-Formate angezeigt. Bei vielen Dateien in den Verzeichnissen empfielt es sich, vorher einmal die Vorschaubilder aller Unterordner per Rechtsklick in die Computer-Ansicht und dort „Vorschaubilder erstellen“ inkl. aller Unterverzeichnisse zu erzeugen, damit die Anzeige de Ganzbildschirm-Ansicht flüssig durchscrollt.

Nach Auswahl des entsprechenden Bildes wird dieses in der Computer-Ansicht markiert, aber nicht auf der Arbeitsfläche hinterlegt.

Optimale Speicherqualität einstellen

Die meisten meiner Fotos bearbeite ich für die Darstellung auf Webseiten. Das Format der Wahl ist dabei JPG. Dieses Format komprimiert Bilder recht gut. Trotz DSL achte ich dabei auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Dateigröße und Bildqualität, denn gerade mit langsamen Handy-Verbindungen ist man froh über jedes Kilobyte was gespart werden kann.

Wie ich das anstelle und worauf man dabei achten muss, beschreibe ich heute.
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Doppelt importierte Bilder löschen

Wenn man die Bilder von der Karte mit CopyCard & MKCanon importiert, kommt es bisweilen vor, dass schon einmal importiere Bilder erneut auf der Festplatte landen. Das ist meist dann der Fall, wenn man vergessen hat, die alten Bilder auf der Karte zu löschen.

Damit die Bilder nicht aus Versehen überschrieben werden, hängt MKCanon standardmäßg eine „(1)“ an jeden Dateinamen an. Um das Chaos, was dadurch entsteht, aufzuräumen, kann man jedes Bild einzeln löschen oder mehrere Bilder mittels gedrückter Strg-Taste markieren, um sie später zu löschen. Bei vielen Bildern ist das allerdings ziemlich nervig. Zum Glück stellt FixFoto selbst eine Funktion zur Verfügung, mit der man diese Auswahl erheblich beschleunigen kann.

Und das geht so:

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8 Powertipps für MonochromiX 2

Nachdem letzte Woche die ganz neue Version 2 von MonochromiX — dem besten Schwarz-Weiß-Konverter der Welt 😉 — erschienen ist, gibts jetzt acht Powertipps zum besseren und schnelleren Arbeiten:

1. Regler zurücksetzen

Wie auch bei FixFoto in einigen Funktionen teilweise schon umgesetzt, lassen sich einzelne Schieberegler in MonochromiX per Klick mit der rechten Maustaste auf ihre Grundstellung zurücksetzen.

2. Statuszeile anpassen

Die einzelnen Elemente der Statuszeile lassen sich per Rechtsklick auf selbige ausschalten bzw. wieder anzeigen:

3. Originalbild anzeigen

Per Taste O (wie Original) kann jederzeit das Originalbild angezeigt werden. Dabei wird es solange angezeigt, wie die Taste gedrückt bleibt.
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FixFoto und die GPS-Daten

Schon seit vielen Jahren eignet sich FixFoto zum Eintragen und Verwalten von GPS-Daten in den EXIF-Header von JPG-Bildern. Anfangs ging’s noch ein wenig holprig und mit Zusatztools. Darüber habe ich im „Sturkopf“ hier oder auch hier geschrieben.

Im Laufe der Jahre wurde FixFoto aber ständig verbessert und auch die GPS-Funktionen wurden stark aufgehübscht. Ein Grund mehr, hier einen Artikel mit angepassten Anleitungen zu veröffentlichen.

Die GPS-Funktionalität von FixFoto hat sich inzwischen stark verbessert. Die Bedienung wurde vereinfacht, das Zusammenspiel von FixFoto mit GPX-Dateien, Google Earth, Google Maps, etc. wurde optimiert. Inzwischen können die GPS-Koordinaten direkt, zum Beispiel aus einem GPX-File, in den EXIF-Bereich von JPGs übertragen werden. Auch NMEA wird direkt unterstützt. GPX kann aber praktisch von jeder Trackersoftware exportiert oder aber direkt ausgegeben werden. Weiterlesen

Zeitrafferfilme erstellen

Gestern sind mir beim Durchstöbern meiner Festplatte ein paar Zeitrafferfilme aufgefallen, die ich vor einiger Zeit mal gemacht habe. So wie diesen hier:

Und obwohl FixFoto ja in erster Linie ein Programm fürs Bild ist, kannst du damit auch Filme erstellen. Und ich beschreibe heute mal, wie das geht.

Fotos aufnehmen

Um einen Zeitrafferfilm zu erstellen, brauchst du natürlich erstmal eine Menge Fotos, die mit einem zeitlichen Abstand aufgenommen wurden. Für einige Kameras, die keine Intervallaufnahmen unterstützen (und das scheinen die meisten zu sein) gibt es Fernbedienungen, die man so programmieren kann, dass alle paar Sekunden (oder Minuten) ein Bild gemacht wird.

Meine Bilder habe ich mit meiner alten Sony DSC-F828 und einer passenden Fernbedienung gemacht. Dabei wurde alle 5s ein Bild und meist über einen Zeitraum von 5-8h gemacht. Die Kamera hatte ich in dieser Zeit am Stromnetz hängen, denn solange hält kein einzelner Akku.

Fotos auf Videogröße bringen

Nachdem du alle Bilder auf deinem Rechner hast, musst du sie zunächst per Stapelverarbeitung auf eine entsprechende Videogröße bringen. Folgende Auflösungen sind gängig:

  • 1920×1080 (FullHD)
  • 1280×720 (HD)
  • 640×480 (kommt aus vielen Digitalkameras)

Zum Beschneiden kannst du dir das Belichterformat mit den gängigsten Auflösungen für PC und TV herunterladen und benutzen.

Mit der Bilderliste zum Film

Wenn du die Bilder in der passenden Größe vorliegen hast, erzeugst du eine neue virtuelle Bilderliste. Dann wählst du alle Bilder aus und wählst aus dem Kontextmenü Funktionen → Video erzeugen. Nach Eingabe des Names wird abgefragt, wieviele Bilder pro Sekunde und wieviele Zwischenbildern der Film erhalten soll:

Bilder pro Sekunde
Ein normaler Film lauft mit 24 (TV) und 30 Bildern pro Sekunde. Je mehr Bilder, desto flüssiger sind die Bewegungen, also auch die Zeitraffung.

Zwischenbilder
FixFoto kann eine entsprechende Anzahl von Bildern errechnen, die sich zwischen zwei vorhandene Bilder quetschen können. Mit Zwischenbilder können Übergänge weicher, aber auch unwirklicher wirken. Ich nehme normalerweise keine Zwischenbilder, weil das die Videoerstellung ziemlich herauszögert.

Nachdem die passenden Werte eingestellt wurden, muss der Videocodec ausgewählt werden. Das ist die Methode, mit der der Film komprimiert wird. Ich bin momentan nicht so auf der Höhe, welche Codecs es gibt, aber in der Regel sollte erstmal einer der vorhanden funktionieren. Wer sich mit Codecs auskennt, kann ja in den Kommentaren etwas drüber schreiben.

Und dann heißt es warten, bis der Film fertig ist.

Für den Anfang empfehle ich, mit nur ein paar Bildern (100 – 200) die optimalen Einstellungen herauszufinden. Dann dauert das Berechnen des Films nicht so lange und es bleibt mehr Zeit für Experimente.

Viel Spaß beim Ausprobieren und wer mag, kann seine Ergebnisse ja mal zeigen.

Welche Bildbereiche werden geschärft?

Bist du auch schon einmal an den verschiedenen Schärfungsfunktionen verzweifelt und wusstest nicht, welche das richtige Verfahren für dein Bild ist? Das Problem dabei ist ja, dass du — trotz gleichem Bildausschnitt — nicht immer direkt siehst, welche Bildteile beeinflusst werden. Es gibt aber eine Möglichkeit, das herauszufinden. Welche das ist, zeige ich heute.
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Individuelle Bildautomatiken im RAW-Stapel

Letztens habe ich auf dem Panodapterblog eine Möglichkeit vorgestellt, wie man mehrere RAW-Dateien ganz schnell nach JPG umwandeln kann. Allerdings ist es für den unbedarften Anwender nicht so einfach, eigene Werte für die Bildautomatiken vorzugeben, weswegen ich dort auch nicht weiter darüber geschrieben habe. Ich denke, hier ist der passendere Ort für eine weiterführende Erklärung.

Ich zeige mal, in welcher Datei was zu ändern ist, du damit deine eigenen Werte für die Bildautomatiken „Perfectly Clear“, „XE847“ und „i²e“ benutzen kannst.

Die Skriptdatei, an die du ran musst, heisst rawworkflow.vbs und liegt im Verzeichnis ScriptDFScriptRaw unterhalb des Datenpfades. Du öffnest diese Datei mit einem Texteditor, der idealerweise die Zeilennummern anzeigen kann. Das geht beispielsweise mit Notepad++ oder PSPad.

Es geht jetzt darum, die entsprechenden Aufrufe der Bildautomatiken zu finden und so zu ändern, dass sie deinen Werten entsprechen.

16-Bit Optimierungen

Hier legst du die Bildautomatiken fest, die nur im 16 Bit-Modus (oder 48 Bit, wie er in FixFoto mittlerweile genannt wird) arbeiten sollen.

XE847

Der Funktionsaufruf für Xe847 befindet sich in Zeile 398:

if doUseXe84716 then FF_Xe847Enhanced16 100, 100, 100, 100, 100, 0, 0, 0

Ändere die Ziffern hinter „FF_Xe847Enhanced16„. Ich habe den Skriptbefehl mit der Hilfe verlinkt, aus der du die Zahlenwerte entnehmen kannst.

Perfectly Clear

Der Funktionsaufruf für Perfectly Clear befindet sich in Zeile 401:

if doUsePC16 then FF_PerfectlyClear16 true, true, 2, true, 95, true, 100, true, 100, true

Ändere die Ziffern hinter „FF_PerfectlyClear16„.

8-Bit-Optimierungen

Hier legst du die Bildautomatiken fest, die im 8 Bit-Modus (auch 24 Bit genannt) arbeiten.

I2E

Der Funktionsaufruf für I2E befindet sich in Zeile 470:

if doUseI2E then FF_I2E 0, true, 1, 1, true, 1, true, 1, true, 0.5, 0, 0

Ändere die Ziffern hinter „FF_I2E„.

Falls du die neue i²e-Version 6 verwenden möchtest, die seit FixFoto 2.91 eingebaut ist, kannst du den kompletten „FF_I2E“-Funktionsausfruf auch durch den „FF_I2EV6“ ersetzen.

Perfectly Clear

Der Funktionsaufruf für Perfectly Clear befindet sich in Zeile 473:

if doUsePC then FF_PerfectlyClear true, true, 2, true, 95, true, 100, true, 100, true

Ändere die Ziffern hinter „FF_PerfectlyClear„.

XE847

Der Funktionsaufruf für Xe847 befindet sich in Zeile 476:

if doUseXe847 then FF_Xe847Enhanced 100, 100, 100, 100, 100, 0, 0, 0

Ändere die Ziffern hinter „FF_Xe847Enhanced„.

Solange es noch keine Möglichkeit gibt, auf die Voreinstellungen der einzelnen Bildautomatiken zurückzugreifen, ist dies leider der einzige Weg, eigene Werte für die Bildautomatiken zu nutzen.