Welche Bildbereiche werden geschärft?

Bist du auch schon einmal an den verschiedenen Schärfungsfunktionen verzweifelt und wusstest nicht, welche das richtige Verfahren für dein Bild ist? Das Problem dabei ist ja, dass du — trotz gleichem Bildausschnitt — nicht immer direkt siehst, welche Bildteile beeinflusst werden. Es gibt aber eine Möglichkeit, das herauszufinden. Welche das ist, zeige ich heute.
Weiterlesen

Individuelle Bildautomatiken im RAW-Stapel

Letztens habe ich auf dem Panodapterblog eine Möglichkeit vorgestellt, wie man mehrere RAW-Dateien ganz schnell nach JPG umwandeln kann. Allerdings ist es für den unbedarften Anwender nicht so einfach, eigene Werte für die Bildautomatiken vorzugeben, weswegen ich dort auch nicht weiter darüber geschrieben habe. Ich denke, hier ist der passendere Ort für eine weiterführende Erklärung.

Ich zeige mal, in welcher Datei was zu ändern ist, du damit deine eigenen Werte für die Bildautomatiken „Perfectly Clear“, „XE847“ und „i²e“ benutzen kannst.

Die Skriptdatei, an die du ran musst, heisst rawworkflow.vbs und liegt im Verzeichnis ScriptDFScriptRaw unterhalb des Datenpfades. Du öffnest diese Datei mit einem Texteditor, der idealerweise die Zeilennummern anzeigen kann. Das geht beispielsweise mit Notepad++ oder PSPad.

Es geht jetzt darum, die entsprechenden Aufrufe der Bildautomatiken zu finden und so zu ändern, dass sie deinen Werten entsprechen.

16-Bit Optimierungen

Hier legst du die Bildautomatiken fest, die nur im 16 Bit-Modus (oder 48 Bit, wie er in FixFoto mittlerweile genannt wird) arbeiten sollen.

XE847

Der Funktionsaufruf für Xe847 befindet sich in Zeile 398:

if doUseXe84716 then FF_Xe847Enhanced16 100, 100, 100, 100, 100, 0, 0, 0

Ändere die Ziffern hinter „FF_Xe847Enhanced16„. Ich habe den Skriptbefehl mit der Hilfe verlinkt, aus der du die Zahlenwerte entnehmen kannst.

Perfectly Clear

Der Funktionsaufruf für Perfectly Clear befindet sich in Zeile 401:

if doUsePC16 then FF_PerfectlyClear16 true, true, 2, true, 95, true, 100, true, 100, true

Ändere die Ziffern hinter „FF_PerfectlyClear16„.

8-Bit-Optimierungen

Hier legst du die Bildautomatiken fest, die im 8 Bit-Modus (auch 24 Bit genannt) arbeiten.

I2E

Der Funktionsaufruf für I2E befindet sich in Zeile 470:

if doUseI2E then FF_I2E 0, true, 1, 1, true, 1, true, 1, true, 0.5, 0, 0

Ändere die Ziffern hinter „FF_I2E„.

Falls du die neue i²e-Version 6 verwenden möchtest, die seit FixFoto 2.91 eingebaut ist, kannst du den kompletten „FF_I2E“-Funktionsausfruf auch durch den „FF_I2EV6“ ersetzen.

Perfectly Clear

Der Funktionsaufruf für Perfectly Clear befindet sich in Zeile 473:

if doUsePC then FF_PerfectlyClear true, true, 2, true, 95, true, 100, true, 100, true

Ändere die Ziffern hinter „FF_PerfectlyClear„.

XE847

Der Funktionsaufruf für Xe847 befindet sich in Zeile 476:

if doUseXe847 then FF_Xe847Enhanced 100, 100, 100, 100, 100, 0, 0, 0

Ändere die Ziffern hinter „FF_Xe847Enhanced„.

Solange es noch keine Möglichkeit gibt, auf die Voreinstellungen der einzelnen Bildautomatiken zurückzugreifen, ist dies leider der einzige Weg, eigene Werte für die Bildautomatiken zu nutzen.

FixFoto 3.01 erschienen

Seit dem 30.10.10 gibt es eine neue Version von FixFoto und ich gehe mal kurz auf die Neuerungen ein. Viele sind es seit dem letzten Release nicht, dafür hast du aber nicht so lange auf eine neue Version warten müssen. Wenn alles klappt, werden neue Versionen jetzt wieder in kürzeren als den Jahresabständen veröffentlicht.

Kombinierte Bildbearbeitung

Weiterlesen

Sprechblasen in ein Bild einfügen

Ich habe gerade ein sechs Jahre altes Tutorial gefunden, in dem ich mal beschrieben habe, wie Sprechblasen in ein Bild eingefügt werden können. Mit der neuen Retusche aus Version 3 geht das natürlich jetzt wesentlich geschmeidiger, zumal sich die Sprechblasen vor dem Einfügen nun auch drehen lassen.

Wenn du den letzten Artikel zum Einfügen gedrehten Textes schon gelesen hast, wird dir die Vorgehensweise sicher bekannt vorkommen, denn auch die Sprechblasen werden als Objekt eingefügt. Wie das im Einzelnen funktioniert, zeige ich heute.

Sprechblasen herunterladen

Zunächst lädst du dir die Sprechblasen herunter und entpackst sie in ein Verzeichnis, welches du dir merkst. Ich habe sie in ein Verzeichnis namens Sprechblasen in den Datenpfad — bei mir also unter C:UsersMichaelDocumentsFixFoto — entpackt.

Sprechblasen einfügen

Als Erstes brauchst du natürlich ein Bild, in das du die Sprechblasen einfügen kannst. Also lädst du eins und rufst dann über Bild → Retusche die gleichnamige Funktion auf. Dann wählst du Quelle klonen (1) und stellst zunächst den Dichte-Regler (2) auf 256 ein. Damit stellst du sicher, dass die Sprechblase undurchsichtig ist, nachdem du sie eingefügt hast. Wenn das Bild durchscheinen soll, kannst du den Regler auch auf 128 stellen. Je niedriger du ihn stellst, desto mehr scheint das Bild durch die Sprechblase.

Wenn du diese Einstellungen gesetzt hast, kannst du nun die Sprechblase einfügen. Dazu klickst du mit der rechten Maustaste in das Quellfenster (das linke) und wählst aus dem Kontextmenü Bild als Objekt einfügen:

Bild als Objekt einfügen

Im sich öffnenden Dateiauswahldialog suchst du das Verzeichnis, in das du die Sprechblasen entpackst hast und wählst eine Blase aus. Diese wird nun im Zielfenster platziert. Mit den Anfassern kannst du die Größe ändern. Wenn du mit der linken Maustaste auf das weiße Quadrat in der Mitte klickst, halte die Taste gedrückt und ziehe die Maus nach links oder rechts, um die Sprechblase zu drehen:

Sprechblase justieren

Wenn alles passt, klicke mit der rechte Maustaste, um die Sprechblase endgültig in das Bild zu kleben. Falls du nun feststellst, das das Bild nun doch stärker durch die Spechblase scheinen soll, drücke einfach Rückgängig und füge die Blase erneut ein.

Wenn du weitere Blasen einfügen möchtest, kannst du dies gleich noch machen. Ansonsten kannst du die Retusche schließen und die Sprechblase(n) mit Text füllen.

Andere Bilder einfügen

Du kannst mit dieser Methode natürlich auch normale Bilder einfügen oder auch Cliparts. Letztere müssen als PNG oder BMP mit Alphakanal vorliegen, wenn sie Transparenzen unterstützen sollen.

Eine sehr große Auswahl an freien Cliparts gibt es bei opencliparts.org. Die dortigen Bilder kannst du alle auch als PNG herunterladen. Allerdings sind die PNGs von den Abmessungen her meist recht klein. Wenn du sie in höherer Auflösung brauchst, kannst du auch die entsprechende SVG-Datei herunterladen. Mit dem freien Programm Inkscape kannst du diese Dateien laden und als als PNG mit den von dir gewünschten Maßen exportieren. Mit Inkscape kannst du aber auch eigene Sprechblasen anfertigen. Wie das geht, zeigt u.a. dieser Film.

Und jetzt viel Spaß mit dem Einfügen von Sprechblasen, Cliparts und anderen Dingen. Und wenn du magst, kannst du deine Ergebnisse mal zeigen.

RAWs optimal entwickeln

Manfred war ja in seinem RAW-Test drüben im Sturkopf vor ein paar Tagen sehr begeistert von der Qualität von Capture One und der Bearbeitung von Fotos, die unter schwierigen Bedingungen aufgenommen wurden. Ich möchte einmal zeigen, dass man sie genauso unter FixFoto entwickeln und zu ebenso guten Ergebnissen kommen kann.

Zunächst mal ein kurzer Vergleich, was die Kamera aus dem RAW entwickelt hat (links) und was der RAW-Konverter in FixFoto (rechts) standardmäßig ausgibt:

Wie man sehen kann, ist das selbst das Kamera-JPG ziemlich rotstichig. Das muss anders werden, denn wir wollen ja ein fablich ausgeglichenes Bild. Außerdem saufen sämtliche Schatten ab.

Deswegen verpasse ich dem Bild zunächst einen Weißabgleich, der das Farbgleichgewicht bringen soll. Dazu wähle ich den automatischen Weißabgleich auf der rechten Seite des RAW-Dialogs aus. Ich möchte einen Referenzbereich angeben, deswegen nehme ich hier „Bildausschnitt wählen“ und ziehe anschließend ein Rechteck auf eine Fläche auf, die normalerweise neutralgrau sein soll. Ich nehme an, dass dies hier der Hemdzipfel des Herren hinten links ist. Zur Verdeutlichung ein Screenshot (Zoom ins Bild geht — wie immer — mit der rechten Maustaste):

Nachdem das Farbgleichgewicht hergestellt ist, lasse ich das RAW nach einem Klick auf OK entwickeln, sodass es auf der Arbeitsfläche landet und nun so aussieht:

Wie man sehen kann, ist das Ergebnis der RAW-Konvertierung noch ziemlich dunkel. Also Aufhellen. Sehr gute Erfahrungen habe ich bei solch dunklen Bildern mit der Gammaaufhellung gemacht. Also gebe ich dem Bild einen Gammawert von 1.60. Allerdings ist das Ergebnis jetzt etwas flau, also benutze ich einen S-Kontrast von 0.30, um dem Bild erstmal einen grundsätzlichen Kontrast mitzugeben. Beide Schritte erfolgen noch im 48 Bit-Modus, der deshalb so heisst, weil er pro Farbkanal 16 Bit verarbeiten kann. Und 16×3 (rot, grün, blau) = 48. 😉

Zum Schluss habe ich diesmal nur noch die Kontrastautomatik drüberlaufen lassen, bei anderen Bildern sind ggf. noch andere Eingriffe notwendig. Und voilà:

Das Ergebnis ist sehr gut durchgezeichnet. Es saufen keine Schatten ab und Lichter fressen auch nicht aus. Ich glaube, mit diesem Ergebnis muss sich FixFoto nicht vor anderen — wesentlich teureren — RAW-Konvertern verstecken. Und die gesamte Bearbeitung hat rund 1 min gedauert. Inklusive Entwicklung aus dem RAW und abschließendem Speichern als 16-Bit-Tif.

DCRAW, FixFoto und die Canon G11

Es ist so weit, denn vor einigen Tagen kam die neue Version 8.99 von DCRAW heraus. Diese neueste Version bietet hervorragenden Support für die Canon Powershot G11, die ich besitze.

Joachim Koopmann, der Autor von FixFoto hat sofort reagiert und das neueste DCRAW in seine aktuelle Beta von FixFoto integriert. Als Besitzer eine Powershot G11 habe ich natürlich sofort probieren müssen und war begeistert.

Die Ergebnisse sind beeindruckend gut. Bei ausgewähltem Überblenden, das die Spitzlichter für alle meine Canon-Kameras perfekt restauriert, wird das Entwicklungsergebnis ein wenig zu dunkel, was in FixFotos 16bit-Verarbeitung mit den diversen Helligkeits- und Kontrastfunktionen prima angepasst werden kann. So fressen die hellen Stellen im Bild praktisch nicht aus.

Ich selbst verwende ein angepasstes Skript, durch das ich meine RAWs im Hintergrund nach 16bit-TIF und 8bit-JPG entwickeln lasse. Da ich Perfectly Clear schon lange registriert habe, habe ich diesen Einknopf-Optimierer ins Skript eingebunden.

Die Ergebnisse für meine Canon-Kameras sind dadurch ohne weitere Korrekturen auf Anhieb perfekt optimiert und direkt weiterverarbeitbar. Ich kann Perfectly Clear für FixFoto deshalb wirklich uneingeschränkt empfehlen.

Das Skript ist ohne Veränderungen nur mit registriertem Perfectly Clear verwendbar. Bei Verwendung anderer Einknopf-Optimierer kann die entsprechende Zeile für den Perfectly-Clear-Aufruf im Skript manuell angepasst oder auskommentiert werden. Für andere Kameramodelle sind eventuell Anpassungen bei den Parametern nötig.

Wie im FixFoto-Forum berichtet wird, funktioniert nun mit dem neuesten DCRAW auch der RAW-Import von der Pentax K-X-Serie problemlos.

Update vom 03.04.2013:

Die neue Version des ZIPs enthält nun die folgenden drei Skripte:

  • Konvertiert RAW nach TIF und JPG: Konvertiert mehrere in der Computer-Ansicht markierte RAW-Dateien nach 48 Bit- TIF und 24 Bit-JPG (normales Skript für den Aufgabenbereich; zu finden unter „Skripte > RAW“)
  • Im Hintergrund als 48-Bit-Tiff und JPG speichern: Speichert das im RAW-Dialog geöffnete Bild im Hintergrund als 48 Bit- TIF und 24 Bit-JPG (Skript für den RAW-Dialog)
  • Im Hintergrund als 48-Bit-Tiff und JPG speichern (PC): Wendet Perfectly Clear (Einstellungen in der Datei selbst änderbar) auf das im RAW-Dialog geöffnete Bild an und wandelt es anschließend im Hintergrund als 48 Bit- TIF und 24 Bit-JPG (Skript für den RAW-Dialog)

Bilder vollautomatisch importieren

Wer nach einer Fotosession heim kommt, kopiert in der Regel als Erstes alle Bilder von der Karte auf die Festplatte in die Verzeichnisstruktur, die sich über die Jahre entwickelt hat. Üblicherweise werden die Bilder über den Windowsexplorer oder aber direkt innerhalb FixFotos kopiert. Eine einfachere Möglichkeit ist es, das Skript „CopyCard“ von Werner Pilwousek zu verwenden. In Verbindung mit  dem Skript „MKCanon“, welches ebenfalls von Werner stammt, können die importierten Bilder direkt umbenannt und mit den wichtigsten Exif-Informationen versehen werden. Und mit einem Trick geht das auch noch vollautomatisch. Ich zeige heute, wie.
Zunächst benötigst du, wie ich oben schon angedeutet habe, folgende Skripte:

Diese lädst du dir herunter und installierst sie auf die übliche Weise. Im Folgenden erkläre ich, was die beiden Skripte tun und auch, wie sie miteinander verbunden werden.

CopyCard

CopyCard ist das Tool, um die Bilder (und ggf. Videos) von der Speicherkarte auf die Festplatte zu kopieren. In den Optionen von CopyCard kann unter anderem ausgewählt werden, ob die Bilder nach dem Kopiervorgang auf der Karte bleiben oder gelöscht werden sollen. Außerdem dreht CopyCard die Bilder automatisch beim Transfer gemäß den Informationen des entsprechenden Exif-Flag.

MKCanon

Dieses Skript wurde ursprünglich entwickelt, um die sog. Makernotes, die Canon in die Bilder seiner Kameras  geschrieben hat, auch in den Exifdaten verfügbar zu machen. Daher auch der Name. Mit der Zeit allerdings sind noch einige Funktionen hinzugekommen, die das Skript auch interessant für Besitzer anderer Kameras macht. Da ist beispielsweise die Möglichkeit, die Bilder umzubenennen. Oder auch die Bilder wahlweise zusätzlich in ein Backupverzeichnis zu kopieren. Oder Copyrightinformationen einzufügen.

CopyCard und MKCanon verbinden

Wie du siehst, brauchen wir CopyCard für den Transfer und MKCanon, um die Bilder umzubenennen (und sie damit auch in die eigene Verzeichnisstruktur einzusortieren). Nachdem du beide Skripte installiert hast, trägst du den Pfad von MKCanon in den Optionen von CopyCard ein. MKCanon liegt dabei in diesem Verzeichnis:

<Datenpfad>\Script\WPScript\EXIF\MKCanon.vbe

Dort, wo der rote Pfeil hinzeigt, muss der Pfad zu MKCanon rein:

CopyCardOptions

Parameter einfügen

Nachdem dieser Dialog mit „OK“ bestätigt wurde, müssen bei MKCanon selbst die entsprechenden Einstellungen getroffen werden. Dazu rufst du die Konfiguration von MKCanon aus dem Aufgabenbereich unter dem Punkt „Exif/MKCanon: Konfigurieren“ auf. Oben rechts kommt ein Haken bei „Umbenennen“ rein. Bei „Datei(pfad)-Anweisungen“ trägst du nun den Zielpfad und den gewünschten Dateinamen ein. Ich sortiere meine Bilder beispielsweise immer in diese Ordnerstruktur ein:

<Fotoverzeichnis>\Jahr\Monat

und benenne die Bilder nach diesem Muster um:

Jahr-Monat-Tag_Stunde_Minute_Sekunde.Endung

Das hat den Vorteil, dass die Bilder in Monatesverzeichnisse eingeordnet und nach Datum umbenannt werden. So kann ich jederzeit anhand des Dateinamens Rückschlüsse auf das Aufnahmedatum ziehen. Selbst wenn mal die Exifdaten verloren gehen sollten. Das Ganze sieht dann bei mir beispielsweise so aus:

d:\Meine Fotosammlung\2009\12\2009-12-03_11-22-48.jpg

Also trage ich für mein Beispiel folgendes ein:

d:\Meine Fotosammlung\%ye%\%mo%\%ymd%_%hms%%lc%%lcx%%nodo%

Die Platzhalter für den Dateinamen habe ich mir aus der Mehrfach-Umbenennen-Funktion von FixFoto herausgezogen. So werden durch den %nodo%-Platzhalter doppelte Dateinamen verhindert. Wenn du magst, kannst du gleich noch den Pfad für ein Backup angeben und/oder beispielsweise die Copyrightinfos in die Exifdaten schreiben. Bei mir sieht der Konfigurationsdialog so aus:

MKCanon konfigurieren

Diese Einstellungen können auch direkt in der MKCanon.ini vorgenommen, welche im Verzeichnis ScriptWPScriptEXIFMKCanon.ini liegt. Für die Parameter gibt es auch eine Anleitung.

Weil die Makernotes meiner Pentax K10D nach dem Import noch korrigiert werden müssen, habe ich unter „Bel. Programm ausführen“ noch das Programm „WPRepair“ eingebunden. Wenn die Bilder dieses Programm durchlaufen haben, können sie beispielsweise auch mit dem Geosetter vergeotaggt werden, ohne dass es zu Fehlermeldungen kommt. Inwieweit das bei anderen Kameras gemacht werden muss, weiss ich nicht. Im Zweifelsfall einfach ausprobieren.
So, nachdem MKCanon konfiguriert ist, kann ein Testlauf mit einer vollen Karte gestartet werden. Dazu einfach CopyCard via Aufgabenbereich über den Punkt „Download/CopyCard FF-Edition“ aufrufen. Nicht verwirren lassen, dass CopyCard die Bilder zunächst in einen anderen Pfad kopiert. Wenn MKCanon mit verschieben und umbenennen fertig ist, werden die Bilder dort wieder gelöscht.

Automatik einrichten

Wenn der Transfer geklappt hat, ist es Zeit, die Automatik einzurichten. Windows bietet ja die Möglichkeit, ein Programm auszuführen, wenn es erkennt, dass eine Speicherkarte eingelegt oder eine Kamera angeschlossen wurde. Der Screenshot links zeigt, wie das unter Windows 7 aussieht.

Damit der FixFoto-Eintrag dort erscheint, müssen wir dies Windows mitteilen. Weil diese Einstellung etwas kniffelig ist, habe ich ein kleines Tool geschrieben, was die benötigten Informationen der Windowsregistry hinzufügt.

Je nach verwendeter FixFoto-Version (32- oder 64-Bit), muss der passende Installer heruntergeladen werden. Weitere Infos zu diesem Tools gibts hier.

Das Tool fügt in der FixFoto-Programmgruppe einen Punkt hinzu, mit dem es auch wieder deinstalliert werden kann. Dabei werden die angelegten Registryeinträge auch wieder rückstandslos entfernt. Laufen sollte es unter Windows XP, Vista und 7. Wie es mit älteren Betriebssystemen aussieht, kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß, ob sie diese Funktionalität hatten.

Wer den Haken bei „Immer ausführen“ setzt, sorgt dafür, dass beim Einstecken der Karte (oder der Kamera) FixFoto gestartet wird und sofort CopyCard ausgeführt wird, was die Bilder sofort importiert, mithilfe von MKCanon umbenennt und die Bilder auf der Speicherkarte ggf. löscht. Alle anderen wählen einfach den Eintrag „Fotos und Videos importieren“ aus.

Viel Spaß beim Ausprobieren und ihr wisst ja: Fragen könnt ihr gerne in den Kommentaren stellen.